GREECE WHERE THE GODS SAVE & THE DEVIL INVESTS


Vor ein paar Jahren habe ich bei einer Griechenland Reise dieses Photo geschossen. Ich finde es sehr passend um euch mal zu zeigen wie manche der HERZBLUT Artworks entstehen. Ausserdem finde ich es passend zu diesem Thema das komischerweise 2015 noch so aktuell war und auf einmal aus den Medien "verschwunden" ist.


Daraus sind diese 5 farbigen Stencil Prints entstanden. 5 farbiges Stencil bedeutet das es für die Umsetzung dieses Bildes, fünf Schablonen also Stencils angefertigt werden müssen. Eine für jede Farbe.



Natürlich gibt es wie immer auch eine Story dazu: Viel spass damit!

Griechenland ist pleite das weiß jeder. Wenig bekannt ist hingegen die Existenz eines riesigen Schatzes, auf dem das Land „sitzt“, und der Begierden auslöst! In den Hoheitsgewässern Griechenlands und Zyperns sollen sich laut verschiedenen Studien Öl- und Erdgasvorkommen in einer Größe befinden, die strategische Bedeutung für die europäische Energieversorgung hätte.

Der Wert der Energieträger wird auf 300 bis 500 Milliarden Euro veranschlagt und übersteigt damit die Schuldenlast des griechischen Staates. Die Vorkommen sollen denen Libyens vergleichbar sein.

Diese öffentliche Debatte ist offenbar ein unausgesprochenes Tabu führender Medien. Anders lässt sich die „aggressive Ablehnung“ dieses Themas von „einigen der sogenannten ‚Leitmedien‘“ kaum erklären.

Die riesigen Gasvorkommen, ihr Wertumfang und die geostrategische Bedeutung, dieses „neuen Persischen Golfes“, wird als „wesentlicher Treiber der Entwicklungen in Griechenland und Zypern“ identifiziert.

Ein starkes Interesse haben auch die US-Amerikaner, die sich bereits Förderrechte zypriotischen Gases sichern konnten. Es war ein Beschluss der EU, den Vergabeprozess der Exploration und Förderrechte für Zypern an den amerikanischen Konzern Noble Energy von den ansonsten üblichen Vergaberichtlinien für öffentliche Aufträge zu befreien. Die Förderrechte können also ohne Ausschreibungen im stillen Kämmerlein an Noble Energie vergeben werden.

Griechenland wird seit Jahren gezielt destabilisiert und in die Pleite getrieben, um leichte Beute machen zu können. Wir verweisen auf die Untersuchungen der griechischen Staatsanwaltschaft, die 2012 in einer Anklage wegen „Hochverrat, versuchtem Staatsstreich und Mordversuch“ mündeten. Ein „westlicher Geheimdienst“ habe 2008/2009 den Sturz des damaligen Präsidenten Karamanlis vorbereitet, da dieser enge Verhandlungen mit Russland über die Ausbeutung der griechischen Erdgasvorkommen führte.

Der große Ausverkauf

Die Behauptung, Griechenland werde gezielt von den führenden westlichen Wirtschaftsmächten in die Pleite getrieben, um „Schnäppchen“ machen zu können, ist nicht von der Hand zu weisen.

Der große Ausverkauf hat schon lange begonnen. Das „Tafelsilber“ des Staates wird an private Investoren verramscht.

Ob Flughäfen, Eisenbahnstrecken, Immobilien, Stromnetze, Wasserversorgung, Mautgebühren für Autobahnen, der Staat verschleudert sein Eigentum, um die Interessen seiner Gläubiger – allen voran deutsche Banken – bedienen zu können. Dabei dürfe es keine Tabus geben, äußerte sich vor zwei Jahren der damalige Finanzminister Giorgos Papakonstantinou.

Besonders Deutschland tut sich dabei hervor, dem hellenischen Staat das Rückgrat zu brechen.

„Staatliche deutsche Stellen und die Deutsche Bank treiben den Ausverkauf von Gemeineigentum in den südeuropäischen Krisenstaaten voran“, berichtete vor einem Jahr German Foreign Policy.

„In Griechenland ‚berät‘ die bundeseigene Außenwirtschafts-Förderagentur Germany Trade and Invest (GTAI) den Hellenic Republic Asset Development Fund (HRADF), der seit Ende März alle Besitztitel an griechischem Staatseigentum hält und dessen Verkauf vorbereitet.

Der HRADF arbeitet nach dem Modell der deutschen Treuhand, der vorgeworfen wird, ab 1990 das einstige DDR-Volksvermögen umfassend verschleudert zu haben. Er profitiere von den ‚deutschen Erfahrungen beim Privatisierungs- und Umstrukturierungsprozess in den neuen Bundesländern, heißt es im Bundeswirtschaftsministerium. Die Agentur GTAI, die bei der Suche nach Interessenten mit ihrem griechischen Pendant ‚Investment in Greece‘ zusammenarbeitet, sieht ‚attraktive Investitionschancen‘ bei Immobilien und Bodenschätzen, in der Wasserversorgung, in der Infrastruktur und beim Wettanbieter OPAP, dem größten Glücksspielkonzern Europas und drittgrößten Unternehmen Griechenlands. OPAP wird unter anderem von der Deutschen Bank privatisiert.

Um zu verhindern, dass Griechenland wirtschaftlich wieder auf die Beine kommt und nicht mehr gezwungen ist, seine Kostbarkeiten zu verscherbeln, widersetzt sich allen voran Deutschland einem weiteren Schuldenschnitt.

Dieser ist auch Gegenstand der Gespräche während des gegenwärtigen Besuches von Finanzminister Wolfgang Schäuble in Athen. Die Griechen sprächen damit ein „brenzliges Thema“ an, so die dpa in einer Meldung, „von dem Schäuble und Kanzlerin Angela Merkel nichts hören wollen“.

In gewohnt arroganter Manier unterstellt Schäuble den griechischen Vertretern völlige Inkompetenz in Wirtschaftsfragen: „Es redet niemand, der ein bisschen von der Sache versteht, im Ernst von einem Schuldenschnitt“, zitiert der rbb den Minister.

Zuspruch erhält Schäuble von Jörg Asmussen, dem berühmt-berüchtigten Agenten der internationalen Finanzmafia, und derzeitigem Direktoriumsmitglied der Europäischen Zentralbank: „Die wiederkehrende Debatte über einen Schuldenschnitt ist nicht hilfreich, denn sie lenkt davon ab, dass es zu allererst um die Fortsetzung der Reformen in Griechenland geht“, so Asmussen gegenüber der Rheinischen Post.

Wer über eine volkswirtschaftliche Bildung verfügt, weiß hingegen, dass nur ein Schuldenschnitt einen systemimmanenten Ausweg aus der Krise bietet.

Das dürfte auch dem deutschen Finanzminister bekannt sein. Aber schließlich ist er kein Vertreter der Interessen des griechischen – und auch nicht des deutschen – Volkes, sondern der Finanzindustrie.

Griechenland wird abgewickelt

Die euphemistisch als „Rettungspakete“ bezeichneten Kreditierungen des griechischen Staates sind kein Ausdruck der vielbeschworenen „europäischen Solidarität“, sondern ein zugunsten der internationalen Kreditgeber durchgeführtes Enteignungsprogramm auf doppelter Ebene. Zum einen wird die griechische Bevölkerung geschröpft, um die Ansprüche der ausländischen privaten Kreditgeber bedienen zu können, die zudem noch abgesichert werden durch Bürgschaften auf Kosten der Allgemeinheit in den Gläubigerstaaten.

Zum anderen wird der griechische Staat nicht nur um seine Habseligkeiten erleichtert, sondern auch seiner Souveränität beraubt.

Ein Kernelement staatlicher Souveränität wurde bereits enteignet: Der griechische Staatshaushalt muss von der EU-Troika (EZB, IWF und EU-Kommission) genehmigt werden. Bei Missfallen sperrt sie weitere Kredite. In mafiöser Manier nutzt sie damit das Erpressungspotential, das von dem Damoklesschwert Staatsbankrott ausgeht. Denn eine unkontrollierte Staatspleite wäre das Ende jeder Regierung Griechenlands, die dann nicht mehr in der Lage wäre, die Staatsbediensteten zu bezahlen, die bereits jetzt massenhaft gegen die Sparpolitik demonstrieren. Wohin der Kurs im hellenischen Land geht, wird in Brüssel und Berlin bestimmt, und nicht von der demokratisch legitimierten Regierung in Athen. Diese ist kaum noch von einem Marionettenregime zu unterscheiden.

In der Nacht zu Donnerstag wurde das erneut deutlich als das Athener Parlament ein umstrittenes Gesetz verabschiedete, das unter anderem die Entlassung von 15 000 Staatsbediensteten bis Ende 2014 vorsieht.

Zuvor hatten Polizisten mit Auto- und Motorradkorsos sowie Sirenengetöse gegen ihre mögliche Entlassung protestiert. Auch tausende andere Staatsbedienstete demonstrierten in den vergangenen Tagen vergeblich gegen das Gesetz.

Linke Abgeordnete warfen der Regierung vor, sie bestehe aus Verrätern und Kollaborateuren der EU-Troika. Auch Abgeordnete der Koalition kritisierten, die geplanten Maßnahmen seien aus dem Stegreif beschlossen worden. Die Regierung hatte es nämlich versäumt, in den vergangenen Monaten Listen mit nicht benötigten Angestellten oder Beamten, die sich strafbar gemacht haben, auszuarbeiten. Nun scheint die Staatsführung wie wild um sich zu schlagen und die erstbesten Staatsdiener entlassen zu wollen. Als erste sind Lehrer, Hausmeister und Reinigungskräfte in Schulen sowie Angestellte der Kommunen dran.

Vor der Abstimmung im Parlament hatte die EU-Troika der griechischen Regierung die Pistole auf die Brust gesetzt: Sollte das Gesetz scheitern, bekommt das Land die nächste „Hilfstranche“ der internationalen Kreditgeber in Höhe von 2,5 Milliarden Euro bis Ende Juli nicht.


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